Die letzten 2,5 Wochen!
Wie im letzten Post versprochen,melde ich mich diesmal ausführlicher bei euch. In den letzten 2,5 Wochen war ich doch beschäftigt. Wie ihr wisst, bin ich nach dem Segeltrip mit dem Greyhound Bus nach Town of 1770 gefahren. Los gings um Mitternacht ab Airlie Beach und nach 10 Stunden Fahrt waren wir dann morgens an einem Abzweig des Highways, von dem es dann mit einem Shuttlebus nach Town of 1770 ging. Normalerweise denkt man, dass man bei 10 Stunden Fahrt doch mal gut schlafen kann, aber mein Bus hatte irgend 'ne Macke im Getriebe, so dass bei jedem Gangwechsel ein Schlag durch den ganzen Bus ging und alle wieder wach waren.....das nenne ich - aktives Fahren, 3-4 Stunden Schlaf sind es dann am Ende aber doch geworden,irgendwann pennt man eben doch ein!
1770 besteht eigentlich aus 2 Orten und zwar aus Agnes Water und Town of 1770, die beide ineinander übergehen. 1770 ist auch als "billigster" Ort für Backpacker in Down Under bekannt und so kann man sich hier wirklich alle Touren leisten. Das hab ich mir nicht entgehen lassen. Gleich nach der Ankunft ging es auf eine Rundfahrt durch den Ort und am selben Tag habe ich dann noch eine Scootertour gemacht, echt super. Mit über 50 Bikes ging es für 3,5 Stunden durch die ganze Gegend.Auch mein Hostel war wirklich spitze. Es zählt mit zu den schönsten in ganz Australien und ist wirklich voll auf Chill Out ausgerichtet. Von daher habe ich da gleich noch 'ne Nacht drangehangen, am Ende waren es dann drei. Am nächsten Tag stand eine Kajaktour auf dem Programm. Jeweils mit 2 Leuten pro Boot ging es raus aufs Meer mit Wellensurfen und anschliessendem Strandessen. Für den 3. Tag habe ich mir dann das Highlight aufgehoben: einen Rundflug in einer kleinen Cessna. Echt genial....besonders die Strandlandung. Ich konnte echt Wahnsinnsbilder machen. Im Übrigen sind alle Fotos von der Zeit in 1770 hier zu finden!
Am nächsten Tag musste ich dann weiter, um püntklich gegen 16 Uhr am Briefing in Rainbow Beach, südlich von 1770, für die 3-Tages-Tour nach Fraser Island teilnehmen zu können. Greyhound hat gut mitgespielt und so lief das reibungslos. Rainbow Beach ist echt nur ein kleines Nest, dass als Ausgangsbasis nach Fraser Island dient, der größten Sandinsel der Welt. Die Einweisung ging recht schnell und auch die Belehrung, wie wir zu fahren haben, war schnell erledigt. Es haben dort wohl schon anscheinend genug wegen zu schnellen Fahrens den Loeffel abgegeben und deshalb gings da doch recht genau zu. Anschließend ist unsere Gruppe, die aus 10 Leuten bestand, zum Einkaufen. Fuer 200 Dollar haben wir uns mit allem Notwendigen für die nächsten
3 Tage eingedeckt-ging am Ende auch ganz gut auf. Am nächsten Morgen haben wir dann die Jeeps, recht alte,aber unzerstörbare Toyota Landcruiser mit allem beladen und auf gings zur Faehre. Bevor wir da allerdings ankamen, haben wir schon das erste Mal festgesteckt. Aber immerhin war's auch das letzte Mal.:-) Gleich danach gings auf den Strand, der auf der Insel als Straße mit wirklich viel Verkehr dient. Hat schon echt Spass gemacht. Abends haben wir dann mit unserer zweiten Gruppe unser Camp am Strand aufgebaut, 'nen "bisl was" getrunken und das war's dann für den Tag. Der 2. Tag bestand aus einer Fahrt ins Inselinnere zu einem See, der komplett von Dünen umgeben ist. Am längsten dauern auf Fraser die Fahrten, von daher ging es danach gleich zum Camp im Inneren der Insel. Am 3. und letzten Tag waren wir noch einmal an einem See, der auch der klarste der Insel ist, Könnt ihr auch auf den Bildern sehen! Viel Zeit hatten wir da allerdings nicht, die Fähre hat gewartet und so waren wir gegen 16 Uhr wieder im Hostel in Rainbow Beach. Klick fuer Fotos!
Da der Ort, wie schon gesagt, nicht viel hergibt, bin ich am nächsten Tag weiter mit dem Bus nach Noosa-zu meiner Ueberraschung ein echter Nobelort, Duesseldorf mit Koe in klein, ums mal so zu sagen. Finden kann man dort alles was teuer ist, Hugo Boss, Calvin Klein usw. Da das aber irgendwie nicht so ganz meine Preisklasse als Backpacker ist, habe ich mich da nicht allzu viel aufgehalten. Ich war ja im Grunde nur wegen des 3- Tage- Kanutrips gekommen. Auch hier wurde ich morgens wieder abgeholt und los gings mit unserer 10- koepfigen Truppe, bei der auch einige von Fraser mit dabei waren. Zuerst fuhren wir mit einem kleinem Boot über einen riesen See zur Ausgangsbasis für die Touren. Dort wurden wir schnell eingewiesen und dann gings auch schon los.Die Kanus wurden voll beladen mit Zelten, Essen, Wasser usw. und für 1,5 Stunden paddelten wir dann erstmal den Fluss hoch. Direkt am Fluss, der auch Fluss der Spiegel genannt wird, bauten wir unser Camp auf. Der zweite Tag bestand daraus,insgesamt 12 km zu rudern um dann jeweils 1,5 Stunden auf eine riesen Sanddüne zu laufen, von der man einen beeindruckenden Blick über die ganzen Noosa Everglades hat. Die Fotos sagen alles...! Der Tagestrip hat dann schon mächtig geschlaucht und so ging nach unserer Rückkehr am frühen Abend nicht mehr viel und um 9 lagen wir alle flach. Am dritten Tag bauten wir früh morgens unser Camp ab und es ging zurück zur Ausgangsbasis. Fotos hier!
Nach den beiden Trips war ich doch mächtig platt und deswegen habe ich mir wieder einen Tag Pause gegönnt, bevor ich vorgestern wieder mit dem Bus nach Brisbane weiter gefahren bin, woher ich euch auch gerade schreibe. Das erste Mal seit 4 Monaten wieder eine Stadt, noch dazu 'ne richtig grosse...da fühlt man sich schon etwas eigenartig. Eingecheckt habe ich in einem riesen Hostel, was aber ganz ok ist. 2 Nächte habe ich noch übrig und so bin ich derzeit am Erkunden und Fotos machen....die kommen demnächst. Ich denke, das reicht erstmal für heute, kann net mehr tippen. Bis bald, euer MÜ!